Sanierung Wohnhaus in Schenkenzell zu einem Effizienzhaus 55

Das  Wohnhaus  wurde mit dem Effizienzpreis „Bauen und Modernisieren“ in Gold des Umweltministeriums Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Digitales-Siegel-Effizienzpreis-Bauen-und-Modernisieren-Baden-Wuerttemberg-Sanierung

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Einfamilienhaus im Stile der 1970er-Jahre, welches zu einem Zweifamilienhaus mit einer altersgerechten Wohnung im
Erdgeschoss umgebaut wurde. Dieser Umbau wurde gleichzeitig genutzt, das Haus energetisch zu sanieren. Das Ergebnis ist nun ein energieeffizientes
Gebäude, dem man die ursprünglichen Proportionen und den Charakter der damaligen Zeit noch anmerkt und das dennoch in einem neuen, modernen
Gewand erscheint.
Durch die umfangreichen Renovierungen im Inneren, durch die neue Wärmepumpenheizung in Kombination mit der besser gedämmten Gebäudehülle sowie durch die Neugestaltung der Innenräume entstand eine behagliche Wohnatmosphäre in modernem Design, in der sich die Bewohner rundum wohl und
zu Hause fühlen.

Weitere technische Informationen über dieses Gebäude  finden Sie in der Passivhausdatenbank unter „EnerPHit Modernisierung in Schenkenzell“

Als gelungenes Praxisbeispiel präsentiert der Bundesverband Wärmepumpe e.V. das Projekt auch in seinem neuen neuen Kundenratgeber.

Frei nach dem Motto „Saniere gut und rede darüber!“ stellt Zukunft Altbau  in der Sanierungsalerie gelungene Sanierungsmaßnahmen aus Baden-Württemberg vor. Auch hier ist das Gebäude vertreten.

Sanierung Wohnhaus in Alpirsbach zu einem Effizienzhaus 55

Auch dieses Projekt erscheint demnächst in der Sanierungsgalerie von Zukunft Altbau

Das Gebäude ist ein Fertighaus aus den 70er-Jahren in Holzrahmenbauweise mit einem Hang/Sockelgeschoss aus Stahlbeton gebaut. Es wurde 1972 vom Vater des Bauherren, der Zimmerermeister war, gebaut.

Im Erdgeschoss befindet sich die großzügige Wohnung; im Sockelgeschoss neben einer Einliegerwohnung auch die Technik- und Lagerräume, sowie eine Garage.
Das Wohnhaus befand sich in einem gepflegten Zustand, daher wollte der Eigentümer das Gebäude zunächst „nur“ renovieren, die Fenster tauschen und den 70er-Jahre Look etwas auffrischen.
Eine Energieberatung und das Aufzeigen des möglichen Potenzials des Hauses war Anlass, sich ehrgeizigere Ziele zu setzen. Eine Sanierung mit Passivhauskomponenten und das Erreichen des Effizienzhaus 55 Standards wurden als neue Ziele ausgegeben.
Im Zuge der umfangreichen Sanierung wurden lang gehegte Wünsche an die Grundrissgestaltung gleich mit erfüllt. So wurde ein offener Wohn-, Ess- und Kochbereich geschaffen, die Wohnfläche durch Rückbau einer Loggia erweitert, das Bad erneuert und die Hauptwohnung altersgerecht umgestaltet.
Nach Untersuchung des Gebäudes auf Schadstoffe wie Formaldehyd wurde die vorhandene Außenwand inklusive Dämmung erhalten und als tragende Installationsebene verwendet. Auf der Außenseite der „alten“ Wand wird die luftdichte Ebene ausgebildet. Dabei bildet die Folie zwischen alter Wand und neuer Dämmung die luftdichte Ebene, die so lückenlose herstellbar war.
Darauf wurde eine neue Dämmebene mit Holz- Stegträgern und Holzweichfaserplatten befestigt. Die Hohlräume wurden mit Zellulose ausgeblasen. Der Einbau der neuen Fenster in der Dämmebene war dadurch auch einfach möglich.
Die Betonwände gegen Außenluft im Untergeschoss wurden mit einem WDVS-System versehen. Ähnlich wurde mit den Kellerräumen, der Garage und der Kellerdecke verfahren; auch diese sind auf der kalten Seite gedämmt.
Die neue Dachbodendämmung wurde in zwei Lagen mit Folie als luftdichter Ebene zwischen den beiden Lagen eingebaut. In der unteren Lage befindet sich die horizontale Verteilung der Lüftungsleitungen. Hierdurch konnte die Decke der Wohnräume weitgehend erhalten werden.

Die vorhandene Ölheizung wurde durch ein Wärmepumpenkompaktgerät mit integrierter Lüftungsanlage ersetzt. Die Wärmeübergabe erfolgt nun über eine neue Fußbodenheizung. Dadurch konnte auch gleich die Dämmung im Bereich des Fußbodens verbessert werden und die alten Teppichböden sind nun auch Geschichte.

Die Gelegenheit war günstig, die Erneuerung der Dachziegel gleich mit der Installation einer Photovoltaikanllege mit Speicher zu verbinden.
PV-Anlage, Speicher und Wärmepumpe sowie einige Haushaltsgeräte werden nun mittels eines smarten Energiemanagements gesteuert. Die Technik kann so z. B. über Cloud-basierte Wetterprognosen gezielt einzelne Geräte in Betrieb nehmen, den Stromspeicher prognosebasiert laden bzw. auf ihn zurückgreifen, den Betrieb der Heizung optimieren etc.

Aus einem, veraltetem Gebäude entstand ein – nicht nur – energetisch weit überdurchschnittliches Wohnhaus.
Das Wohngefühl und der Wert des Hauses haben sich durch die Maßnahmen erheblich gesteigert.
Das Haus ist nun wieder fit für die nächsten Jahrzehnte.

Sanierung Wohnhaus in Seelbach zu einem Effizienzhaus 85

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein freistehendes Wohngebäude im Stile der 1950er-Jahre, mit kleinen Zimmergrößen und kostengünstig hergestellt. Der Gebäudetyp wurde im Straßenzug mehrmals realisiert und bildete damals ein einheitliches Straßenbild in der Hindenburgstraße. Die Nachbargebäude wurden nach und nach in den letzten Jahren modernisiert; der ursprüngliche Gebäudetyp ist jedoch im Straßenbild größtenteils noch erkennbar.

Daher wurde auch das vorliegende Gebäude so umgebaut bzw. erweitert, dass dieser Charakter nicht verfremdet wurde. Die Umgestaltungsaufgabe bestand dabei darin, das Wohnhaus für zwei Parteien bedarfsgerecht herzurichten: Im Erdgeschoss des Hauses sollten die Eltern des Eigentümers eine altersgerechte Wohnung erhalten; daneben war eine Wohneinheit für die Besitzer gefordert, welche den Platzbedarf einer Familie mit zwei Kindern abdecken musste. Dies konnte das 50er-Jahre-Haus alleine nicht leisten; es musste eine Erweiterung her. Für diese Erweiterung schied aus erwähnten städtebaulichen Gründen der Grundstücksbereich vor dem Gebäude aus, und so entstand ein zweigeschossiger Flachdachkubus hinter dem Gebäude (ein tieferer, eingeschossiger Anbau und damit die Organisation aller Wohnräume auf der Erdgeschossebene war aus baurechtlichen Gründen nicht möglich). Dieser ergänzende Baukörper beinhaltet nun einen neuen Haupteingang für beide Wohnungen, die Wohnbereiche der großen Eigentümerwohnung sowie den Zugang zu den Schlafräumen, die sich im Obergeschoss des Bestandsteils befinden. Die Wohnung für die Eltern beschränkt sich auf das Erdgeschoss im Bestand und konnte somit auf einer Ebene altersgerecht ausgebildet werden. Das bestehende Kellergeschoss kann von beiden Parteien als Lagermöglichkeit genutzt werden.

Im Bezug auf den Energiestandard ergab sich folgender Sachverhalt: Das vorhandene Gebäude wurde Anfang der 2000er-Jahre mit Isolierglas-Fenstern und einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet, qualitativ den damals gebräuchlichen Materialien entsprechend (2-fach-Verglasung, WDVS mit 14 cm Stärke). Aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen sollten diese Bauteile knapp ein Jahrzehnt nach deren Einbau nicht gleich wieder ersetzt werden. Obwohl somit beim Bestandsteil in großen Teilen ein nicht mehr zeitgemäßer Dämmwert gesetzt war, so konnte in Kombination mit dem Anbau, der in annähernd Passivhausqualität errichtet wurde, und dem Tausch der alten Gasheizung gegen eine Wärmepumpe dennoch das KfW-Effizienzhaus-85-Niveau erreicht werden.

Sanierung Wohnhaus der Lebenshilfe in Haslach im Kinzigtal zum Effizienzhaus 55

Beim „Haus Ketterer“ handelt es sich um ein mehrgeschossiges Gebäude aus den 1960er-Jahren, welches von der Lebenshilfe in Haslach bisher als Produktions- und Bürogebäude genutzt wurde. Im Zuge von Umstrukturierungen im Gebäudebestand der Lebenshilfe sollte das Haus als Wohnraum genutzt werden. Während der Planungsgespräche konnte die Lebenshilfe überzeugt werden, neben den notwendigen Renovierungen auch Maßnahmen zur Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 55 vorzunehmen. Neben dem Austausch der bestehenden Öl- gegen eine Pelletheizung wurde dazu die komplette Gebäudehülle aufgerüstet (Kellerdeckendämmung, WDVS, Verbesserung der Dachdämmung, Einbau von Fenstern mit 3-fach-Verglasung). Mit kleineren Eingriffe in die Baukonstruktion und mittels rundum renovierten Innenoberflächen konnte so das teilweise abgewohnte Gebäude modernisiert werden. Die mit dem Umbau gewonnene Behaglichkeit und der Komfort werden, nach anfänglichen Bedenken, von den Nutzern inzwischen hoch geschätzt, und die vertraute Atmosphäre der letzten Heimstätte vor dem Einzug ins „Haus Ketterer“ – die Bewohner residierten zuvor in einer charmanten Gründerzeitvilla – ist inzwischen in Vergessenheit geraten.

Sanierung Wohnhaus in Oberwolfach zum Effizienzhaus 70 - ganzheitlich und abgestimmt

 Zukunft Altbau stellt in der Sanierungsalerie gelungene Sanierungsmaßnahmen aus Baden-Württemberg vor. Das 3-Familienhaus in Oberwolfach gehört zu diesen vorbildlichen Projekten.

Das Wohnhaus im Ortenaukreis wurde 1973 erbaut. Über 40 Jahre später entsprachen der Zustand, der Grundriss und die Raumaufteilung nicht mehr den Bedürfnissen der fünfköpfigen Familie des Bauherrn und der zwei Mietparteien im Haus. Das Ziel der Renovierung war daher: angenehmes Wohnen mit KfW-Effizienzhaus-Standard 70. Weil eine Sanierung des um das Jahr 2000 erneuerten Dachs aus ökonomischen als auch ökologischen Gründen nicht in Betracht kam, galt es, die weiteren Maßnahmen besonders sorgfältig zu planen. Erschwerend kam hinzu, dass die drei Wohnungen währen der Sanierungsphase bewohnt wurden.

Bis auf das Dach wurde das gesamte Gebäude konsequent und abgestimmt saniert: Die Außenwände und die Kellerdecke wurden gedämmt und die Fenster samt Verschattung getauscht. Die Ölheizung wurde durch eine Pelletheizung ersetzt. Eine passivhauszertifizierte Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verringert die Wärmeverluste des Gebäudes. Auch im Außenbereich des Dreifamilienhauses hat sich einiges verändert: Das Kiesdach der alten Garage wurde zu einer modernen Terrasse mit überdachtem Sitzplatz umgestaltet.

Ergebnis
Die Wohnqualität wurde durch die Sanierung erheblich gesteigert. Durch einen veränderten Grundriss trägt das Gebäude den Bedürfnissen der Bewohner Rechnung. Die Mieter freuen sich über deutlich niedrigere Nebenkosten. Und auch Schimmelgefahr gehört der Vergangenheit an. So bleibt das Wohnhaus im ländlichen Raum attraktiv. Das Fazit des Bauherrn:
„Am besten von vornherein systematisch und richtig sanieren!“